Hospiz macht Schule Projekt

Das Projekt hat so viel Spaß gemacht. Die Betreuer waren so nett!!! Ich fand einfach alles super toll, vor allem die Töpfe. Wir haben Töpfe bemalt und Erdbeerpflanzen gepflanzt. Aber es war auch blöd, dass ich am Freitag nicht da war. Ich war auch sehr überrascht von dem Besuch. Ich habe in der sehr kurzen Zeit viel neues Wissen bekommen. Achso übrigens meine Pflanze ist gewachsen.

Safiya

 

Hospiz macht Schule

Wir hatten eine Woche das Projekt „Hospiz macht Schule“. Jeder Tag hatte eine Farbe und ein Thema. Der 1. Tag hatte die Farbe Gelb und das Thema „Werden und Vergehen“. Da haben wir über unsere Entwicklung gesprochen und ein Plakat gemacht. Der 2. Tag hatte die Farbe Grün und das Thema „Krankheit und Leid“. Da haben wir darüber gesprochen, welche Krankheiten wir kennen und ob wir Leute kennen, die Krankheiten haben. Nach der Pause kam eine Ärztin. Der 3. Tag hatte die Farbe Rot und das Thema „Tod und Sterben“. Da kam ein Bestatter zu uns und hat uns seine Aufgaben erklärt. Wir haben uns auch einen Film angeguckt. Der 4. Tag hatte die Farbe Orange und das Thema „Vom Traurig sein“. Da haben wir Bilder gemalt, die Gefühle zeigen und wir haben eine Erdbeerpflanze gepflanzt und den Topf bemalt. Der 5. Tag hatte die Farbe Blau und das Thema „Trost und Trösten“. Da haben wir besprochen, was uns tröstet. Dann haben wir geübt, was wir unseren Eltern zeigen, da sie anschließend zu einem Elternfest gekommen sind. Da haben wir uns von allen verabschiedet. Die Projektwoche war toll :) 

Finja

 

 

Hospizwoche an der WGS – Ein besonderes Projekt der 4. Klassen


Vor den Osterferien erlebten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der WGS eine ganz besondere Projektwoche: die „Hospiz mach Schule“ Woche. Ein Thema, das auf den ersten Blick vielleicht schwer wirkt, wurde hier einfühlsam, kindgerecht und zugleich sehr lebensnah vermittelt.
Begleitet wurden die Klassen von engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und einem Mitarbeiter des ambulanten Kinder- und Jugendhospizes Hanau. Mit viel Zeit, Geduld und Herz führten sie die Kinder behutsam an Themen wie Leben (Werden und Vergehen), Krankheit und Leid, Sterben und Tod, Traurig sein – aber auch Trösten und Trost heran.
Im Mittelpunkt der Projektwoche standen Gespräche, kreative Angebote und gemeinsames Nachdenken. Die Kinder hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, ihre Gedanken zu äußern und eigene Erfahrungen zu teilen. Dabei wurde auch deutlich: Es geht nicht nur um das Sterben, sondern auch um das Leben – und darum, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein.
Besonders beeindruckend war die Offenheit, mit der die Schülerinnen und Schüler sich auf das Thema eingelassen haben. In kleinen Gruppen entstanden kreative Werke wie das Gestalten von Plakaten, Bildern oder das Bemalen von Blumentöpfen und Bepflanzen mit einer Erdbeerpflanze.
Die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter vermittelten den Kindern auf sehr kindgerechte Weise, was ihre Arbeit bedeutet: Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten, zuzuhören und Trost zu spenden. Dabei wurde deutlich, wie wertvoll Mitgefühl, Zeit und Aufmerksamkeit sind.


Die Hospizwoche war für alle Beteiligten eine intensive und bereichernde Erfahrung. Sie hat den Kindern nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen gestärkt: Empathie, Respekt und Achtsamkeit im Umgang miteinander.

Ein herzliches Dankeschön gilt den ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern, die dieses besondere Projekt möglich gemacht haben. Die WGS zeigt mit dieser Projektwoche eindrucksvoll, wie Schule auch Raum für wichtige Lebensthemen schaffen kann – sensibel, offen und stärkend für die Kinder.

 
Als Dank wurde von den Eltern der 4. Klassen und Lehrern Geld gesammelt und durch den Förderverein der Wilhelm-Geibel-Schule aufgerundet. So konnte den MitarbeiterInnen des ambulanten Kinder- und Jugendhospiz ein Geldbetrag über 600€ übergeben werden.

Kristina Müller-Zimmermann