Tiere im Winter – ein waldpädagogischer Ausflug

Unsere ersten Klassen machten passend zu ihrem Thema „Tiere im Winter“ einen Ausflug in den Wald. Dort wurden Sie von zwei Waldpädagoginnen erwartet, die thematisch passende Spiele und Experimente vorbereitet hatten.

Welcher Waldbewohner im Winter aktiv ist oder aber Winterruhe, Winterstarre oder Winterschlaf hält, konnten die Kinder in einem Anfangsspiel erfahren. Anschließend versteckten die Kinder wie Eichhörnchen Nüsse in einem begrenzten Gebiet und mussten diese dann schnell wiederfinden, bevor die Eichelhäher sie ihnen wegschnappten.

Warum es so wichtig ist, dass die ruhenden und schlafenden Tiere eine gut geschützte „Behausung“ in Form eines Nestes oder einer Höhle haben, zeigte das nächste Experiment. Bei diesem bekamen die Kinder in Gruppen Einweggläser, welche mit warmem Wasser befüllt waren. Diese sollten sie nun vor der Kälte schützen und eine eigene „Behausungen“ errichten. Nach einiger Zeit wurden die Gläser dann wiedergeholt und die Temperatur wurde gemessen. Vor allem Gruppen, die schnell handelten und gut geschützte, winddichte Behausungen mit Moos und Blättern errichtet hatten, konnten ihr Wasserglas länger warmhalten.

Dass sich die Tiere eine Fettschicht anfressen, hatten die Kinder schon im Sachunterricht gelernt. Warum diese Fettschicht so hilfreich ist, konnten sie bei einem weiteren Experiment selbst erfahren. Zunächst hielten die Kinder ihre Hand ohne einen Schutz kurz in eine Schüssel mit Eiswasser. Anschließend zogen sie sich eine mit Fett gefüllte Plastiktüte als Handschuh über und griffen erneut in das Eiswasser. Jedes Kind bemerkte sofort, dass der „Fetthandschuh“ dafür sorgte, dass die Hand vor dem eisigen Wasser geschützt wurde.

Vielen Dank an das Team von Hessenforst für den tollen und lehrreichen Tag im Wald.